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SiMaKon
Vision
An einem Sonntagmorgen, um halb elf am Frühstückstisch:

Das weibliche Familienoberhaupt stöbert in einem Online-Shop, der bereits die Mode für das kommende Frühjahr anbietet. Ab und zu lässt sie sich von den beiden Kinder und ihrem Mann über die Schulter schauen.

Auf ihrem Laptop ist jetzt eine Person zu sehen, die ihr täuschend ähnlich sieht. Der virtuelle Zwilling ist mit einer attraktiven Kombination von Kleidungsstücken aus dem Online-Angebot bekleidet.

Im Handumdrehen wechselt die Mutter Röcke, Hosen, Schuhe usw., probiert verschiedene Farbkombinationen aus und stellt sich so ihre neue Garderobe zusammen. "Das steht Dir aber gut!", meint die Tochter.

Bei der eng getragenen Bluse vergleicht sie zwei Größen und entscheidet sich für die engere. "Meinst Du, die passt? Willst Du sie nicht lieber auch noch in einer zweiten Größe bestellen?" – "Nein, ist nicht nötig. Die Jeans, die ich beim letzten Mal bestellt habe, passt mit genauso gut, wie meinem Avatar." – "Avatar?" – "Na, mein virtuelles Ebenbild." ...


Diese Schilderung gibt einen Teil der Vision wieder, die hinter dem Projekt SiMaKon steht. Sie berührt die wichtigsten Aspekte der Forschungsarbeiten rund um die virtuelle Anprobe: Simulierte Anprobe mit virtuellen Menschen und virtueller Bekleidung, realistische Darstellung, verlässliche Passformkontrolle, Interaktivität und Spaß.